Der Archipel der Äolischen Inseln liegt Nord-Östlich vor der Sizilianischen Küste und bedeckt eine Fläche von 45 Meilen
Der Sage nach Wohnsitz des Gottes der Winde Eolo, sind die Inseln durch ihren vulkanischen Ursprung und die aktiven Vulkane Stromboli und Vulcano aber eher vom Element des Feuers geprägt. Außer einer landschaftlichen Vielfalt und wunderschönen Gebieten zum Schnorcheln, verfügt der Archipel über ein besonders mildes mediterranes Klima mit wenigen Niederschlägen, welches auch im frühen Frühling und im Spätherbst angenehme Besuche möglich machen.
| Die Ausgangshäfen: Marina di Portorosa 38°07’60 N 15°06’72 E |
| Anreise: | |
| Flugzeug bis Flughafen Catania und 1:30 Std Auto | |
| Zug bis Barcellona Pozzo di Gotto (ME) und 15 Min. Bus oder Taxi | |
| Autobahn Messina-Palermo, Ausfahrt Falcone |
| Entfernungen von der Hauptinsel (Pignataro) |
| Salina (Santa Marina) mg. 8 | |
| Panarea (Scalo Ditella) mg. 11 | |
| Stomboli (Scari) mg. 24 | |
| Vulcano (Porto di Levante) mg. 4 | |
| Filicudi (Porto) mg. 22 | |
| Alicudi (Scalo Palomba) mg. 31 | |
| Marina di Portorosa mg. 22 |
LIPARI Lipari, die Hauptinsel des Archipels mit den meisten Einwohnern, von der außer Salina alle Inseln abhängig sind , ist in 5 Dörfer unterteilt. Das Museo Archeologico enthält die gesamte Geschichte der Inseln und ist einen Besuch wert. Die Insel verfügt über 3 Häfen und zahlreiche Ankerplätze, welche Schutz vor nahezu allen Winden bieten. Sie befinden sich alle im Osten der Insel, sind aber im Falle von Sturmflut nicht vor der starken Brandung geschützt. Der geschützteste Hafen ist Pignataro, während der Hafen Sottomonastero nicht vor Ostwinden schützt. Mehr Ruhe und Geborgenheit, vor allem in der Hochsaison, findet man an einem der vielen Anlegestellen vor dem Strand von Marina Lunga. Weitere geschützte Stellen vor den Nordwinden sind: - Sponda di Vinci im Süden der Insel. - Vallemura auf der SW Küste eine weitläufige Bucht zwischen Porta di Jacopo und der Porta di Ponente. - Canneto, Bucht vor dem Dorf auf der Ostküste bietet auch guten Schutz vor Westwinden und Schirokko.
SALINA Salina, welche in der Antike „Didyme“ genannt wurde, was soviel wie Doppelte, heißt wird von ihren 2 konischen Bergkuppen, die durch einen niedrigen Sattel verbunden sind, überragt. Der heutige Name kommt von der alten Saline in Punta Lingua. Der Bergsattel, sowie die Ostküste sind die bewohnten und bebauten Gebiete der Insel. Die Insel hat zwei kleine Häfen, einen im Osten vor dem Dorf Santa Marina di Salina und den Anderen im Süden (Renella.). Sehr pittoresk in einer natürlichen Bucht gebaut, ist Renella Teil eines Fischerdorfes und bietet Schutz vor den Südwinden, nicht aber vor den Winden 1° und 3° Quadranten Die hervorragende Weinsorte Malvasia und Kapern sind die Hauptprodukte der Insel. Im ersten Juniwochenende jeden Jahres findet hier das den Kapern gewidmete Gastronomische Fest statt.
PANAREA Umgeben mit einer Vielzahl von kleinen Inseln ist Panarea, (in der Antike Enonymos) ein Archipel im Archipel. Ihre Küste ist Gastfreundlich und sicher und bietet dem Besucher im Westen große, ins Meer stürzende Klippen und im Osten sanfte grüne Hügel. Im Süd-Osten befindet sich eine Gruppe kleiner Klippen, Le Formiche, welche von Untiefen umgeben sind. Sehenswert ist die kleine Insel Basiluzzo im Nord-Osten von Panarea, welcher man sich aber nur bei ruhigem Seegang nähern sollte und deren Klippen ein unvergleichbares Schauspiel bieten. Nicht weniger bewundernswert ist l’Ansa della Nave, eine 39 Meter hohe Klippe im Nord-Westen der Insel. Im Osten befindet sich eine Gruppe von Inseln Lisca Bianca, von denen aus man eine Solfatara in etwa 15 Meter Tiefe beobachten kann, die unentwegt Schwefelgase ausstößt. Das einzige Dorf der Insel ist San Pietro mit einem 90 Meter langen Dock, an welchem nur Yachten mit begrenztem Tiefgang aufgenommen werden können.
STROMBOLI Der Vulkan, mit seinem runden Kegel (Strombos in griech. bedeutet Kegel), ist mehr als 900 Meter hoch und wurde in der Antike „Leuchtturm des Mittelmeeres“ genannt. Seit 2000 Jahren ist er ohne Unterbrechung tätig und bietet bei Nacht ein unvergessliches Schauspiel glühender Lavaströme. Die Küsten der Insel sind wenig gastfreundlich und bieten keinen Schutz vor starkem Wind.
VULCANO Die Insel ist nur durch einen etwa 800 Meter breiten Kanal von Lipari getrennt, während die Sizilianische Küste 12 Meilen entfernt ist. Sie besteht aus 4 Vulkanen, von denen der Größte „Gran Cratere ” 386 Meter hoch ist, aber nur Rauch ausstößt. Der letzte Ausbruch, welcher das Dorf vollständig zerstörte, stammt aus dem Jahr 1890. Auf der Nord-Ost Seite der Insel erhebt sich Vulcanello aus dem Meer, durch eine Landenge an Vulcano gebunden ist die Insel nur 120 Meter hoch. Dazwischen befinden sich die Buchten des Hafens Porto Levante, mit ihrem charakteristischen schwarzen Sand und Porto Ponente berühmt durch warme Wasser- und Schwefelgasströme. Die Klippen mit ihrer farblichen Vielfalt bieten einen einmaligen Anblick Der einzige Hafen Porto Levante befindet sich im Norden und bietet nur Schutz vor Westwinden, während bei Ostwind besserer Schutz im Hafen Porto di Ponente zu finden ist.
FILICUDI Westlich von Lipari befindet sich die wunderschöne Insel Filicudi mit ihren vielen Felsgrotten, von denen die berühmteste die "Bue Marino“ist, von der man behauptete, sie sei von Meerungeheuern bewohnt. Auf der Insel befinden sich drei erloschene Vulkane. Durch ihre außergewöhnlich dichte Farn-Vegetation wurde sie einst "Phoenicodes"genannt. Die Süd-Westküste, sowie die Westküste sind von zahlreichen Klippen und Untiefen gesäumt und die rauen, unbewohnten Küsten bieten keinen sicheren Schutz. Das Dorf Filicudi Porto ist ein einfaches Dörfchen auf der Ostküste, dessen kleiner Hafen nur Schutz vor den Süd-Westwinden bietet. Von der Nord-Ostküste hat man den Blick auf einen vulkanischen Obelisken von 71 Metern, La Canna, welche von Untiefen, die ideal zum Tauchen sind, umgeben ist.
ALICUDI Sie ist die westlichsten Insel des Archipels. Ihr Name stammt von Ericusa, durch die dichte Erika-Vegetation auf dem ganzen Inselgebiet. Durch ihre halbrunde Form und den Vulkanursprung ist sie ungastlich und schwer bebaubar. Die Ostküste ist das einzige bewohnte Gebiet. Die Insel ist nur bei gutem Wetter erreichbar.
| Temperaturen c° |
März | Apr | Mai | Juni | Juli | Aug | Sept | Okt | Nov |
| Max | 16° | 18° | 22° | 26° | 30° | 30° | 27° | 23° | 19° |
| Min | 11° | 13° | 16° | 20° | 23° | 24° | 21° | 17° | 14° |
| NiederschLäge (mm) |
März | Apr | Mai | Juni | Juli | Aug | Sept | Okt | Nov |
| Max | 228 | 170 | 115 | 74 | 127 | 114 | 141 | 232 | 237 |
| Min | 9 | 10 | 0 | 0 | 0 | 0 | 2 | 24 | 21 |
| Winde(kn) | März | Apr | Mai | Juni | Juli | Aug | Sept | Okt | Nov |
| Intensität | 5.0 | 8.5 | 5.0 | 5.0 | 5.0 | 5.0 | 5.0 | 5.0 | 5.0 |
| Richtung | S-SW | S-SW | E-NE | E-NE | E-NE | E-NE | E-NE | S-SW | S-SW |