Im zentralen Bereich der Tyrrhenischen Küste Italiens gelegen, krönen die Flegräischen Inseln den Golf von Neapel. Der Archipel besteht aus den 3 Hauptinseln Capri, Ischia und Procida.
welche bereits ein bevorzugtes Ziel der Romanischen Kaiser waren, wie uns die zahlreichen Kunstwerke und Villen aus der Zeit bezeugen. Einerseits Orte von außergewöhnlicher Schönheit, andererseits aber auch beliebtes Ziel mondäner und kultureller Ereignisse und vielfältigen Möglichkeiten des Shoppings, bieten die Inseln dem Besucher mit ihrem mediterranen Flair eine einzigartige Atmosphäre.
| Die Ausgangshäfen: Ischia (Casamicciola) |
| Anreise: | |
| Flugzeug bis Napoli Capodichino und 45’ mit dem Tragflächenboot | |
| Nahverkehrszug 1 Std.vom Hauptbahnhof Napoli und 45’ mit dem Tragflächenboot | |
| Autobahn A2, Ausfahrt Napoli und 45’ mit dem Tragflächenboot |
| Entfernungen von der Hauptinsel: Ischia (Casamicciola) |
| Ventotene (Cala Rossano) mg. 22 | |
| Naples (Mergellina) mg. 17 | |
| Capri (Marina Grande) mg. 20 | |
| Gaeta mg. 32 | |
| Ponza mg. 44 |
ISCHIA Ischia, die größte Inseln des Archipels, wird von dem Berg Epomeo überragt und ist auf Grund seiner berühmten Thermalbäder und des milden Klimas ein beliebtes Ziel des internationalen Tourismus. Üppiges Grün, welches nicht nur Klippen und Weinberge bedeckt, sondern auch den Tuffstein färbt, charakterisiert die gesamte Insel. Der Haupthafen ist gleichzeitig der Eingang des Städtchens, das sich bis zum Castello Aragonese erstreckt, welches aus dem V. Jh v. Chr. stammt. Weitere Häfen sind Casamicciola, Forio d’Ischia und S. Angelo. Letzterer, an der Ost-Seite einer Landzunge erbaut, welche Punta S. Angelo mit dem Festland verbindet, ist einer der suggestivsten Plätze der Insel, dessen natürliche Schönheit erhalten geblieben ist.
PROCIDA Procida, sicher die am wenigsten bekannte der Neapolitanischen Inseln, so genannt nach dem Verb prochyo (ausspeien, ausstoßen), ist, wie der Name schon andeutet, vulkanischen Ursprungs. Die Steilküste ist aus Tuffstein, während das Innenland der Insel aus sanfter Hügellandschaft besteht, welche reich an Gärten und Gemüseanbau ist. Meer und Natur ergänzen sich hier auf wunderbare Weise und bilden eine harmonische Einheit. Der Haupthafen der Insel, Marina di Procida, welcher auch das Fischerdorf beherbergt, besteht aus zwei großen Buchten, von welchen die östliche die Seglerbucht ist. Im Süden der Insel befinden sich der Fischerhafen Corricella, in dem der berühmte Film Der Postbote von M. Troisi gedreht wurde und das malerische Fischerdorf. Chiaiolella, welches einen sicheren Ankerplatz vor nahezu allen Winden bietet. Im Sommer findet hier das Volksfest Sagra del Mare, zu Ehren der Hauptfigur „Graziella“ aus dem gleichnamigen Roman von Alfonso La Martine statt.
CAPRI Der Name Capri stammt aus dem Griechischen Kapros (Insel der Wildschweine) und besteht aus den zwei Orten Capri und Anacapri. Die hohen, zerklüfteten Steilküsten enden im Monte Solare (m.586), von welchem aus man eine atemberaubende Aussicht über den ganzen Golf von Neapel hat. Das milde, feuchte Klima begünstigt eine üppige Flora, während die Fauna wenig ausgeprägt ist. Allerdings lebt hier eine Art Eidechse, (Lucertola Azurra), die nur in Capri zu finden ist.
Der einzige Hafen der Insel, Marina Grande, befindet sich auf der Nordseite der Insel, aber es ist möglich, östlich und westlich des Hafens zu ankern. Bei Nordwind ist die Marina Piccola auf der Südseite zu empfehlen. Von Marina Grande erreicht man das Städtchen Capri zu Fuß, oder per Seilbahn. Überreste der 12 Villen aus Romanischer Zeit sind zu besichtigen. Die sehenswertesten Buchten sind: Cala di Matermania, Cala Ventroso, Grotta Bianca, Grotta Verde und die berühmte Grotta Azzurra. Am 14 Mai wird San Costanzo mit einer Prozession durch die Strassen der Stadt gefeiert.
COSTIERA AMALFITANA Der Ursprung Amalfis, sowie der anderen Städtchens und Ortschaften der Amalfi-Küste sind bis heute Legende. Laut der Zeugnisse des griechischen Geographen Strabone ( I Jh. V.Chr.), war die Küste im Klassischen Altertum mit Ausnahme des etruskischen Dörfchens Marcina (vermutlich das heutige Vietri sul Mare), an der östlichen Grenze der Küste, unbewohnt. Die Küste, mit ihrem einzigartigen Spiel der Farben ist seit jeher Ziel des gehobenen Tourismus durch die Präsenz berühmter Besucher. Wie Edelsteine in ein kostbares Diadem eingefügt, erobern die wunderschönen Dörfchen jeden Besucher mit ihrem Charme. Von der Erde, reich an Zitrusfrüchten, vom Meer mit seinen unglaublichen Blau-und Türkistönen und von den malerischen Stränden, bis hin zu den Häuschen in Weiß-,Rosa- und Gelbtönen um die kleinen Häfen, wird hier alles zum Symbol. Auch die Geschichte hat einige der schönsten Zeugnisse an Kunst in Kirchen, Villen und Klöstern hinterlassen.
| Temperaturen c° |
März | Apr | Mai | Juni | Juli | Aug | Sept | Okt | Nov |
| Max | 15° | 18° | 23° | 26° | 29° | 30° | 26° | 22° | 17° |
| Min | 6° | 8° | 12° | 16° | 18° | 18° | 15° | 12° | 8° |
| NiederschLäge (mm) |
März | Apr | Mai | Juni | Juli | Aug | Sept | Okt | Nov |
| Max | 235 | 219 | 203 | 126 | 152 | 112 | 203 | 348 | 376 |
| Min | 86 | 76 | 50 | 34 | 24 | 42 | 80 | 130 | 162 |
| Winde(knt) | März | Apr | Mai | Juni | Juli | Aug | Sept | Okt | Nov |
| Intensität | 8.5 | 8.5 | 8.5 | 8.5 | 8.5 | 8.5 | 5.0 | 5.0 | 5.0 |
| Richtung | S-SW | S-SW | S-SW | S-SW | S-SW | S-SW | S-SW | S-SW | S-SW |